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Hörsaal- u. Verfügungsgebäude, Universität Regensburg sowie für das Institut für Immobilienwirtschaft, Regensburg


Beschränkter Wettbewerb 2008: 1. Preis

Bauherr: Freistaat Bayern

Mitarbeit: Christian Schmitt, Holger Kostmann, Christian Schmitt, Sandrina Schliemann


Städtebauliches Konzept

Das neue Hochschulgebäude definiert einen markanten Eckpunkt an der Kreuzung der internen Universitätsachse mit dem Grünbereich zwischen Universität und Fachhochschule. Es ist so plaziert und organisiert, dass die Nord-Süd-Achse zur Stadt - mit dem Durchblick durch das gebäude und die transparente Halle- freigehalten und thematisiert wird.


Organisation

Im Zentrum des neuen Hauses - als Gelenk zwischen Hörsaal- und institutsbereich - wird eine Aula als repräsentativer Veranstaltungsraum angeboten. Das besondere der Aula ist, dass sie einerseits über das Foyer eine optimale Verbindung und erweiterungsmöglichkeit nach außen hat, andererseits durch ihre seitlichen großen Fenster auskömmlich mit Tageslicht versorgt wird. Bei der Erschließung der Obergeschosse und der Lage der Treppenräume wurde berücksichtigt, dass die Instituts und Deminarräume unabhängig vom Foyer und der Aula über die halle vor den Seminarraumen erschlossen werden können.


Das Institut für immobilienwirtschaft ist als eine nach außen ablesbare Einheit in den baukörper Hörsaalgebäude „eingeschoben“. Auf einem Fassadenraster von 90cm werden entlang der u-förmig um den Luftraum des Foyers verlaufenden Fure die Büros flexibel aufgereiht. Einem ähnlichen Organisationsprinzip folgen die Seminarräume, die auf allen Geschossen die Halle flankieren. Das 3. Obergeschoss bildet den Abschluss des Baukörpers. Um zwei eingeschnittene Lichthöfe werden im Wesentlichen die Dienstzimmer und die Ausweichbüros angeordnet.